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Freistaat fördert Artenvielfalt

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Nach Abschluss der Pflanz- und Gestaltungsarbeiten zur ökologischen Aufwertung des Amts-Naturgartens am Landgestüt setzt der Freistaat Bayern seine Bemühungen fort, die Biodiversität auf eigenen Liegenschaften zu fördern.

FlowerpowerED wurde vom Staatlichen Bauamt Freising beauftragt, die Außenanlagen des Finanzamts Erding bis zum Herbst 2026 aufzuwerten. Der Garten gehörte in der Vergangenheit zu einem Kapuziner-Kloster.

Entwicklungspotenzial bieten insbesondere drei Bereiche: die ehemaligen Pflanzungen entlang des Zauns zur Münchener Straße, die rund 50 Meter lange Böschung am Neubau sowie der inzwischen stark zugewachsenen und teilweise verlandeten Teich.

Im Laufe des Sommers werden diese Bereiche behutsam ausgelichtet und strukturell weiterentwickelt. Ziel ist es, unterschiedliche Lebensräume für Pflanzen, Insekten, Amphibien, Vögel und andere Tiere zu schaffen.

Die eigentlichen Pflanzarbeiten erfolgen im Herbst. Dann sind die Bedingungen für eine erfolgreiche Etablierung der Gehölze und Stauden meist deutlich günstiger als in den Sommermonaten. Ergänzt wird die Maßnahme durch die Pflanzung ökologisch wertvoller und trockenheitsresilienter Zukunftsbäume.

Schon jetzt fällt an der Münchener Straße der markante Stamm einer alten Kastanie ins Auge. Der Baum musste aus Sicherheitsgründen stark eingekürzt werden. Anstatt ihn vollständig zu entfernen, blieben Stamm und mehrere Astgabeln als stehendes Totholz erhalten.

In den kommenden Jahren kann daraus ein wertvoller Lebensraum entstehen. Pilze, Moose, Flechten, Mikroorganismen, Wildbienen und Käfer finden hier ebenso geeignete Strukturen wie Singvögel und Spechte.

Die Maßnahme im wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr gefördert.

Hier entsteht neuer Wohnraum
 

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Im Rahmen einer Förderung zur Steigerung der Biodiversität durch das Bayerische Bauministerium werden die Außenanlagen des Finanzamtes Erding nach einem Konzept von FlowerpowerED Gartenbau ökologisch aufgewertet.

Den Auftakt bildet eine alte Kastanie, die aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden musste. Statt den Baum vollständig zu entfernen, bleiben Stamm und einige Astgabeln als stehendes Totholz erhalten.

Was auf den ersten Blick wie ein abgestorbener Baum wirkt, entwickelt sich nun zu einem wertvollen Lebensraum. Pilze, Mikroorganismen, Wildbienen, Käfer, Vögel und viele weitere Arten finden hier Nahrung, Schutz oder Nistmöglichkeiten.

 

Mit zunehmender Verwitterung wird sich die ökologische Bedeutung sogar noch erhöhen.

Die Totholzskulptur ist der erste sichtbare Baustein einer umfassenden Aufwertung des Geländes. Weitere Maßnahmen folgen im Laufe des Jahres.

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