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Neupflanzungen an der Wolfmühle
An der Wolfmühl e in Forstinning entsteht ein neuer Gehölzbestand. Gemeinsam mit Andreas Löffl und Kathrin Nagy wurden Schwarzpappeln ( Populus nigra ), Streuobstbäume und zahlreiche heimische Sträucher wie Liguster und Kornelkirsche gepflanzt. Ausgangspunkt war ein massiver Verlust: Eine alte Allee aus Schwarzpappeln – noch vom Großvater gepflanzt – musste gefällt werden. Die Bäume waren durch Bohrungen und den Einsatz von Glyphosat gezielt geschädigt worden und nicht mehr z

Martin Orthuber
11. Apr.


Neue Nistkästen – angenommen
Im Rahmen der vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr geförderten Maßnahme zur Steigerung des Artenreichtums habe ich im Naturgarten des Vermessungsamts weitere Nistkästen angebracht. Der Anlass war eindeutig: Im vergangenen Jahr waren bereits alle vorhandenen Kästen belegt. Offen war für mich nur eine Frage: Funktioniert der Marderschutz in der Praxis – oder schreckt er die Vögel eher ab? Die Antwort kam schnell. Die Meisen nutzen die Kästen ohne Zöge

Martin Orthuber
7. Apr.


Wiese statt Rasen
Eine artenreiche Wiese ist kein „ungepflegter Rasen“. Sie ist ein anderes System. Stabiler, lebendiger, widerstandsfähiger. 1. Wurzeln entscheiden Wiese: tief + vielschichtig Rasen: flach + einheitlich Wiese durchwurzelt den Boden bis 60 bis 100 cm tief Mischung aus Pfahl- und Feinwurzeln Rasen bleibt meist in den oberen 5 bis 10 cm Folge: Wiese erschließt Wasser und Nährstoffe aus der Tiefe. Rasen ist auf Oberflächenfeuchte angewiesen. 2. Boden lebt oder nicht Rasen: verarmt

Martin Orthuber
6. Apr.


Gut für Hainbuche, Insekten und Menschen
Eine unscheinbare Ecke im Natur-Amtsgarten am Landgestüt am Hintereingang des ADBV Erding . Sie ist geprägt von Verdichtung, Versiegelung und funktionalen Restflächen. Im Zentrum: eine alte Hainbuche ( Carpinus betulus ). Eingeengt zwischen Wegen und Mülltonnenhäusern, mit wenig durchlässigem Boden und kaum aktivem Bodenleben. Wasser und Nährstoffe waren schwer erreichbar. Eine benachbarte Vogelbeere ( Sorbus aucuparia ) ist an diesen Bedingungen bereits gescheitert. Im Rahm

Martin Orthuber
6. Apr.


Eiben als tragendes Gerüst der Zukunft
Der Standort in der Nähe der alten Hainbuche am Hintereingang des Amts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung ADBV Erding ist anspruchsvoll: Schatten, dichter Wurzelfilz, verdichteter Boden, im Sommer trocken. Kein Ort für empfindliche Pflanzen. Aber ein idealer Ort für eine der robustesten heimischen Gehölzarten: die Eibe. Eiben sind anpassungsfähig. Sie tolerieren Wurzeldruck, kommen mit wenig Licht aus und bleiben auch bei Trockenheit stabil. Immergrün, schnittvert

Martin Orthuber
6. Apr.


Frisches Grün beim AZV Erdinger Moos
Zum 50-jährigen Bestehen des Abwasserzweckverbands AZV Erdinger Moos durfte ich das zentrale Atrium neu gestalten und bepflanzen. Ziel war es, eine ruhige, langlebige und pflegeleichte Begrünung zu schaffen, die dem Raum eine klare Struktur verleiht und ihn nachhaltig aufwertet. Im Zentrum der Pflanzung steht ein groß gewachsener Ficus lyrata, der als vertikales Leitelement dient und dem Atrium Identität gibt. Ergänzt wird er durch strukturgebende Arten wie Rhapis excelsa un

Martin Orthuber
27. März


vhs Erding: Naturgarten – Jeder Quadratmeter zählt
Am 26. März 2026 halte ich an der VHS Erding einen Vortrag über Naturgärten . Der Anlass ist ernst: In nur etwa 30 Jahren haben wir rund drei Viertel der Insektenmasse verloren . Gleichzeitig liegt in unseren Gärten ein enormes Potenzial. Zusammengenommen nehmen Privatgärten in Deutschland mehr Fläche ein als alle Naturschutzgebiete . Wenn wir diese Flächen naturnah gestalten, können sie zu wichtigen Rückzugsorten für viele bedrohte Arten werden. In meinem Vortrag zeige ich

Martin Orthuber
8. März


Naturgarten intensiv – Inspiration und neue Perspektiv
Wie sich der dramatische Artenrückgang durch naturnahe Gestaltung aufhalten lässt, darum drehte sich mehrere Tage lang alles im Seminar „Naturgarten intensiv“ in der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg . Besonders beeindruckt hat mich die Arbeit der Heinz-Sielmann-Stiftung . Ihre Projekte zeigen sehr anschaulich, wie wirkungsvoll vergleichsweise einfache Maßnahmen sein können. Die Umwandlung landwirtschaftlich intensiv genutzter Flächen in sogenannte wilde Weiden kann inne

Martin Orthuber
8. März


Jetzt Mitglied im GaLaBau-Verband
FlowerpowerED Gartenbau ist ab sofort ordentliches Mitglied im Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V. Der Aufnahme ging ein mehrstufiges Prüfverfahren voraus: fachliche Bewertung meiner Planungsunterlagen, Prüfung der Betriebsorganisation sowie Besichtigung gestalteter und entwickelter Gärten und Grünanlagen. Abschließend hat das Präsidium meiner Aufnahme als ordentliches Mitglied zugestimmt. Für meine Kunden bedeutet das Standortgerechte Gestaltung mit

Martin Orthuber
16. Feb.


Expedition Oman – Teil 3: Gerettet, empfangen – und zurück zur Forschung
Im Januar 2026 reiste das Team FlowerpowerED in die entlegensten Regionen des Oman – auf der Suche nach Zukunftspflanzen , die Hitze und Trockenheit ebenso überstehen wie Starkregen und Sturzfluten. Nach Teil 1 (Felswände, Terrassenfelder, Höhleneingang) und Teil 2 (Unterwelt, Snake-Canyon, Oasen und Heilkräuter) endete unsere Route schließlich dort, wo alle Wege verschwinden: in der Wüste. Von Wüstenbewohnern gefunden Wer im Sand landet, ist entweder verloren – oder wird

Martin Orthuber
24. Jan.


Expedition Oman – Teil 2: Unterirdische Welten, grüne Oasen und ein Ende in der Wüste
Im Januar 2026 reiste das Team FlowerpowerED in die entlegensten Winkel des Oman – auf der Suche nach Zukunftspflanzen , die nicht nur mit Trockenheit und Hitze , sondern auch mit Starkregen und Sturzfluten zurechtkommen. Schon Teil 1 der Expedition forderte alles: Warnungen wurden ignoriert, Wege wurden zu Geröllfeldern, das Transportmittel ging verloren – und am Ende führte die Spur zu Terrassenfeldern einer untergegangenen Zivilisation . Und dann war da dieser Moment: Ei

Martin Orthuber
24. Jan.


Expedition Oman – Teil 1: Auf der Suche nach Zukunftspflanzen
Im Januar 2026 machte sich das Team FlowerpowerED auf den Weg in die entlegensten Winkel des Oman. Ziel der Expedition: Pflanzen aufzuspüren, die unter den Bedingungen des Klimawandels bestehen können – Hitzewellen, Trockenstress , aber auch Starkregen und Sturzfluten . Was nach botanischer Forschungsreise klingt, wurde schnell zu einem Abenteuer, das eher an einen Expeditionsfilm erinnerte. Trotz Warnungen – hinein ins Unbekannte Inhaber Martin Orthuber und sein Partner Ch

Martin Orthuber
24. Jan.


Schnitt ist nicht gleich Schnitt
Wenn Barbara Gerlach , Gärtnermeisterin und LWK-zertifizierte Baumkontrolleurin nach FLL, über Bäume spricht, spürt man sofort: Das ist mehr als Fachwissen – das ist echte Verbundenheit. Bei ihrem Vortrag „Bäume verstehen und richtig pflegen“ auf den Gehölz- und Staudentagen 2025 in Grünberg wurde das besonders deutlich. Mehrmals musste sie innehalten, als sie Bilder von mächtigen, aber durch falschen Schnitt zerstörten Baumriesen zeigte. Die Frage, die sie dabei immer wiede

Martin Orthuber
21. Nov. 2025


Beurteile nicht nach der Herkunft
„Don’t judge species on their origins“ – beurteile Arten nicht nach ihrer Herkunft. Kaum ein Satz fasst den Vortrag von Dr. Vincent Fehr bei den Gehölz- und Staudentagen 2025 so treffend zusammen. Unter dem Titel „Novel Ecosystems – Einfluss und Bedeutung nicht-heimischer Pflanzen bei der Entstehung neuer Ökosysteme“ zeigte der Schweizer Ökologe, wie stark sich unser Blick auf Pflanzen im Klimawandel verändern muss. Fehr ist in der Schweiz längst kein Unbekannter mehr. Mit

Martin Orthuber
21. Nov. 2025


Gehölz- und Staudentage 2025 – Gartenbau der Zukunft
Während sich in Grünberg die ersten Schneeflocken auf Gräser und Samenstände legen, füllt sich die Bildungsstätte Gartenbau mit Menschen, die genau dafür brennen: zukunftsfähige Pflanzenverwendung. Mehr als 30 Fachleute – getragen vom Bund deutscher Baumschulen (BdB) und dem Bund deutscher Staudengärtner (BdS) – kamen unter der Leitung von Dr. Folko Kullmann zu den Gehölz- und Staudentagen 2025 zusammen. Die Themen reichten weit – und trafen ins Herz der aktuellen Herausf

Martin Orthuber
21. Nov. 2025


Pflanzenkenntnis und Vorstellungskraft
45 Bäume, 140 Sträucher, 5000 Stauden und 6500 Geophyten – so viele neue Mitbewohner sind an den Parkplätzen des neuen Dehner Gartencenters in Neusiedl am See eingezogen. Wer Hanne Roth kennt, weiß: Sie plant nicht mit Lineal, sondern mit Kopf und Herz. Kein Pflanzplan, nur Erfahrung, Gespür und Vorstellungskraft. Man muss wissen, wie sich jede Pflanze im Raum entfaltet – und das bitte gleich in zehn Jahren. Vier Tage lang haben Hanne, ihre Kollegin Manuela und ich Töpfe, B

Martin Orthuber
7. Nov. 2025


Da Hanne ned na song kenna
Wenn Hanne Roth mich einlädt, bei der Bepflanzung des neuen Dehner Garten-Centers in Neusiedl am See mitzuhelfen, kann ich natürlich nicht nein sagen. Hanne ist nicht nur fachlich eine große Bereicherung, sondern auch menschlich ein echtes Vergnügen. Bei meiner Ankunft am Montagmittag war ich zunächst skeptisch, ob bis zum Ende der Woche wirklich der gesamte Parkplatz und zwei große Kreisverkehre mit Hunderten Gehölzen, zigtausenden Stauden, Gräsern und Blumenzwiebeln ferti

Martin Orthuber
4. Nov. 2025


Dieser frische Rasen hat es in sich
Fast 1000 Blumenzwiebeln liegen verborgen unter dem „ Albrecht-Dürer-Rasen “ , den ich in einem Garten in Erding verlegt habe. Damit ist...

Martin Orthuber
12. Okt. 2025


Anerkennung für besondere Leistung
Bei der offiziellen Abschlussfeier im Forum Grün , dem Pavillon der Landschaftsgärtner auf der Landesgartenschau Furth im Wald 2025 ,...

Martin Orthuber
5. Okt. 2025


Finale der Landesgartenschau
Die Landesgartenschau in Furth im Wald geht ins große Finale. Jetzt , im Herbst, übernehmen die Gräser die Bühne: sie setzen...

Martin Orthuber
3. Okt. 2025
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