Expedition Oman – Teil 2: Unterirdische Welten, grüne Oasen und ein Ende in der Wüste
- Martin Orthuber

- vor 18 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Im Januar 2026 reiste das Team FlowerpowerED in die entlegensten Winkel des Oman – auf der Suche nach Zukunftspflanzen, die nicht nur mit Trockenheit und Hitze, sondern auch mit Starkregen und Sturzfluten zurechtkommen.
Schon Teil 1 der Expedition forderte alles: Warnungen wurden ignoriert, Wege wurden zu Geröllfeldern, das Transportmittel ging verloren – und am Ende führte die Spur zu Terrassenfeldern einer untergegangenen Zivilisation.
Und dann war da dieser Moment: Ein geheimer Höhleneingang, verborgen im Fels.

Eintritt in die geheime Höhle
Was wie ein unscheinbarer Spalt wirkte, entpuppte sich als Tür in eine andere Welt. Hinter dem Fels begann ein Labyrinth aus Gängen, Kammern und feuchten Schluchten – kühl, still und vollkommen abgeschottet von der brennenden Oberfläche.
Tauchen, klettern, auftauchen – mitten aus dem Berg heraus
Statt eines einfachen Durchgangs erwartete uns ein Wechsel aus Wasser, Fels und Dunkelheit:Wir tauchten, kletterten, tasteten uns vor – und gelangten schließlich aus einem unterirdischen Höhlensystem wieder ans Licht.
Der Snake-Canyon – Wasser als Weg
Der Weg führte weiter durch einen Canyon, in dem es nur eine Richtung gab: vorwärts. Statt zu laufen, mussten wir schwimmen – durch schmale, glatte Passagen, vorbei an Felswänden, die wie eine natürliche Festung wirkten.
Verborgene Oasen der Urbevölkerung
Als der Canyon sich öffnete, änderte sich alles. Zwischen Stein und Staub tauchten plötzlich grüne Oasen auf – Orte, die wirken, als wären sie absichtlich versteckt worden. Hier zeigte sich, wie Wasser in dieser Landschaft nicht nur Leben ermöglicht, sondern ganze Systeme erschafft.
Seltene Heilkräuter – und neue Hoffnung
Inmitten dieser abgeschirmten Biotope entdeckten wir seltene Heilkräuter und Pflanzen, die sich über Jahrhunderte an Extrembedingungen angepasst haben. Genau solche Arten sind es, die für klimaresiliente Pflanzkonzepte in Zukunft eine Schlüsselrolle spielen könnten.
Dann: ausgesetzt in der Wüste
Doch jede Expedition kennt den Moment, an dem die Umgebung plötzlich wieder die Kontrolle übernimmt. Am Ende dieses Abschnitts wurden wir – wortwörtlich – in der Wüste ausgesetzt.
Und dort ging es weiter.
Studium im Sand
Kein Schatten, kein Komfort, keine Abkürzungen. Nur Weite, Wind und Dünen – und dennoch: genau hier setzten wir unsere Studien fort. Denn wer Zukunftspflanzen sucht, muss dorthin, wo Pflanzen täglich beweisen müssen, was sie können.
Wie das Team aus der Wüste zurückkehrte – und wer sie dort fand:



















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