Ein Radschlag zum Dank
- Martin Orthuber

- 14. Mai
- 1 Min. Lesezeit

Einen schillernden Pfau sollte meine Schwiegermutter zum Geburtstag bekommen. Als Naturliebhaber war mir sofort klar: Zwischen Thuja, Hochbeet und vertrocknetem Kurzrasen würde das edle Tier wohl nicht lange bleiben.
Offiziell also ein Geschenk für die Schwiegermutter. In Wahrheit aber auch eines für den Pfau: ein kleines Waldrand-Habitat.
Zwischen moosigem Totholz, Wald-Geißbart, Farnen, Wolfsmilch und Schattengräsern scheint er sich inzwischen recht wohlzufühlen. Noch blickt er etwas vorsichtig aus seinem neuen Lebensraum hinaus in den Garten.
Wie man hört, soll er inzwischen aber bereits ein Rad geschlagen haben – wohl auch, um der derzeit üppig blühenden Waldrebe Konkurrenz zu machen.





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