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Frisches Grün beim AZV Erdinger Moos

  • Autorenbild: Martin Orthuber
    Martin Orthuber
  • 27. März
  • 1 Min. Lesezeit

Zum 50-jährigen Bestehen des Abwasserzweckverbands AZV Erdinger Moos durfte ich das zentrale Atrium neu gestalten und bepflanzen. Ziel war es, eine ruhige, langlebige und pflegeleichte Begrünung zu schaffen, die dem Raum eine klare Struktur verleiht und ihn nachhaltig aufwertet.


Im Zentrum der Pflanzung steht ein groß gewachsener Ficus lyrata, der als vertikales Leitelement dient und dem Atrium Identität gibt. Ergänzt wird er durch strukturgebende Arten wie Rhapis excelsa und Sansevieria, die für klare Linien und eine ruhige Raumwirkung sorgen.


In der Fläche habe ich bewusst mit einer reduzierten, aber differenzierten Pflanzenauswahl gearbeitet. Robuste Arten wie Aspidistra und Aglaonema bilden das stabile Grundgerüst, während fein strukturierte Farne sowie kriechende Bodendecker wie Peperomia und Philodendron scandens für Lebendigkeit und weiche Übergänge sorgen.


Besonderer Wert lag auf einer nachhaltigen und pflegearmen Umsetzung. Ein mineralisch geprägtes Substrat, eine angepasste Bewässerung und zusätzliche Beleuchtung gewährleisten langfristige Stabilität und eine geringe Pflegeintensität.


Durch die bewusste Zurückhaltung in der Pflanzenanzahl entsteht ein ruhiges, hochwertiges Gesamtbild mit klarer Struktur – eine Innenraumbegrünung, die nicht kurzfristigen Trends folgt, sondern dauerhaft funktioniert.


Die zentrale Grünfläche wertet den Raum spürbar auf. Die Anlage wird auch künftig von mir gepflegt und weiterentwickelt, sodass sie sich harmonisch und vital entfalten kann.

 
 
 

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