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Drei Zukunftsbäume für den Amts-Naturgarten

  • Autorenbild: Martin Orthuber
    Martin Orthuber
  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Drei neue Bäume ergänzen den Amts-Naturgarten am Landgestüt in Erding. Drei unterschiedliche Strategien – mit einem gemeinsamen Ziel: stabile, klimaresiliente und artenreiche Strukturen.


Tilia tomentosa – Silberlinde

Ein zentraler Baustein für Insekten. Ihre späte Blüte schließt eine Lücke im Hochsommer, wenn viele andere Gehölze längst verblüht sind. Gleichzeitig ist sie extrem stadtklimafest: hitzeverträglich, trockenheitsresistent, unempfindlich gegenüber Belastungen. Ein Baum, der funktioniert – und wirkt.


Ostrya carpinifolia – Hopfenbuche

Ein Baum für schwierige Standorte. Hitze, Trockenheit, kalkreiche Böden – die Hopfenbuche bleibt stabil, wo andere nachlassen. Sie wächst ruhig, baut dauerhaft Substanz auf und bringt Verlässlichkeit ins System. Ökologisch kein Lautsprecher, aber ein belastbares Gerüst für die Zukunft.


Sorbus domestica – Speierling

Mein persönlicher Favorit. Seit Jahren auf der Wunschliste, bisher ohne passenden Standort. Jetzt steht er an einer exponierten Stelle mitten im Amtsgarten.Der Speierling vereint vieles: hohe ökologische Wertigkeit, bemerkenswerte Trockenheitsverträglichkeit, große Langlebigkeit und eine eigenständige Erscheinung. Blüte für Insekten, Früchte für Vögel, starke Herbstfärbung – ein Baum mit Charakter und Perspektive.


Gemeinsam bilden diese drei eine klare Ergänzung zum vorhandenen Bestand: widerstandsfähig, funktional, zukunftsfähig.


Die Pflanzung wurde im Rahmen einer Fördermaßnahme zur Steigerung der Biodiversität durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr unterstützt.



 
 
 

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