Neupflanzungen an der Wolfmühle
- Martin Orthuber

- 11. Apr.
- 1 Min. Lesezeit

An der Wolfmühle in Forstinning entsteht ein neuer Gehölzbestand. Gemeinsam mit Andreas Löffl und Kathrin Nagy wurden Schwarzpappeln (Populus nigra), Streuobstbäume und zahlreiche heimische Sträucher wie Liguster und Kornelkirsche gepflanzt.
Ausgangspunkt war ein massiver Verlust: Eine alte Allee aus Schwarzpappeln – noch vom Großvater gepflanzt – musste gefällt werden. Die Bäume waren durch Bohrungen und den Einsatz von Glyphosat gezielt geschädigt worden und nicht mehr zu erhalten. Der Eingriff trifft besonders schwer, da die Schwarzpappel zu den selten gewordenen, ökologisch hoch wertvollen Baumarten zählt.
Umso wichtiger das klare Ziel: Ersatz schaffen. Nicht kurzfristig, sondern mit Perspektive. Die neu gepflanzten Bäume werden Zeit brauchen. Jahrzehnte. Doch sie legen heute den Grundstein für zukünftige Lebensräume – für Insekten, Vögel und viele weitere Arten.
Der Standort passt: lehmiger Boden, gute Wasserversorgung, Nähe zum Mühlbach. Bedingungen, die der feuchtigkeitsliebenden Schwarzpappel entgegenkommen.
Entscheidend für den Start waren saubere Pflanzarbeit, angepasster Pflanzschnitt, korrekte Tiefe und die Unterstützung durch Mykorrhiza.
Ein Projekt, das zeigt: Verlust lässt sich nicht rückgängig machen. Aber man kann ihm etwas entgegensetzen. Schritt für Schritt. Baum für Baum.











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